KI-Agenten

Ein Kollege, der die Routine übernimmt.

Ein KI-Agent erledigt Aufgaben, die aus mehreren Schritten bestehen: Er liest, sucht nach, entscheidet im vorgegebenen Rahmen und bereitet das Ergebnis vor. Du prüfst und gibst frei. So gewinnt dein Team Zeit für die Arbeit, die Menschen brauchen.

Assistent, Agent oder Agentensystem?

Die Begriffe werden oft durcheinander verwendet. Wir unterscheiden drei Stufen.

KI-Assistent

Er antwortet, wenn du ihn fragst. Du gibst Stichworte oder einen Text, er liefert einen Entwurf, und du entscheidest, was damit passiert.

Beispiel: Unsere Mac-App Aivy formuliert Antworten auf E-Mails und legt sie als Entwurf in Apple Mail ab.

KI-Agent

Er verfolgt ein Ziel über mehrere Schritte und nutzt dafür Werkzeuge wie E-Mail, CRM oder Kalender.

Beispiel: Unser E-Mail-Agent Qonnect wird bei einer Mail in CC gesetzt, prüft den Kalender, schlägt Termine vor und bucht sie samt Videolink.

Agentensystem

Mehrere Agenten mit verteilten Rollen arbeiten einander zu, etwa einer plant, einer prüft, einer führt aus. Das lohnt sich bei umfangreichen Abläufen mit vielen Schnittstellen.

Beispiel: AEGIS, unser Agentensystem, läuft vollständig lokal und trennt Planung, Prüfung und Ausführung streng voneinander.

Wofür sich KI-Agenten im KMU eignen

  • Anfragen und PostfachE-Mails nach Anliegen sortieren, Dringendes markieren, Antworten vorbereiten.
  • Angebote und AufträgeDaten aus Anfrage, Preisliste und Kundenhistorie zusammenführen und einen Angebotsentwurf erstellen.
  • Belege und DatenRechnungen, Lieferscheine oder Formulare auslesen und in bestehende Software übertragen.
  • Recherche und BerichteInformationen aus mehreren Quellen sammeln und als Zusammenfassung oder Monatsbericht aufbereiten.
  • Termine und NachfassenRückmeldungen nachverfolgen, an offene Angebote erinnern, Termine vorschlagen.

Die Kontrolle bleibt bei dir

Ein Agent handelt nur innerhalb der Regeln, die wir gemeinsam festlegen. Wo Geld, Kunden oder Verträge betroffen sind, prüft ein Mensch, bevor etwas hinausgeht. Jeder Schritt wird protokolliert, damit nachvollziehbar bleibt, was der Agent getan hat und warum.

Welche Daten er sehen darf, entscheidest du. Bei sensiblen Daten läuft der Agent mit einem Modell auf eigenem Server, mehr dazu unter Lokale KI.

So gehen wir vor

  1. Erstgespräch

    Kostenfrei und unverbindlich. Wir klären Aufgabe, Ziel und Rahmen.

  2. Ablauf aufnehmen

    Wir zeichnen den heutigen Weg einer Aufgabe auf und legen fest, wo der Agent übernimmt und wo du freigibst.

  3. Pilot

    Der Agent läuft zuerst in einem klar abgegrenzten Bereich. Nach zwei bis sechs Wochen siehst du echte Ergebnisse.

  4. Ausrollen und begleiten

    Schulung für das Team, Anpassungen aus dem Alltag, Betreuung und Weiterentwicklung.

Kosten

Den genauen Rahmen legen wir nach dem Erstgespräch in einem klaren Angebot fest. Laufende Kosten für Modelle und Betrieb weisen wir getrennt aus.

KI-Assistent
ab 1.000 €

Entwürfe und Antworten auf Anfrage.

KI-Agent
ab 2.000 €

Eine mehrstufige Aufgabe mit Werkzeugen und Freigabe.

Agentensystem
ab 5.000 €

Mehrere Agenten mit Schnittstellen, nach oben je nach Umfang offen.

Häufige Fragen zu KI-Agenten

Was ist der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem KI-Assistenten?
Ein Chatbot sitzt meist auf der Website und beantwortet allgemeine Fragen von Besuchern, oft nach festen Vorgaben. Ein KI-Assistent arbeitet für dein Team: mit deinen Vorlagen, Daten und Abläufen, und liefert Entwürfe, die ihr prüft und weiterverwendet. Der nächste Schritt ist der KI-Agent, der eine Aufgabe selbst zu Ende führt.
Mit welcher Software kann ein Agent arbeiten?
Mit allem, was eine Schnittstelle hat oder sich zuverlässig ansteuern lässt: E-Mail, Kalender, CRM, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Tabellen und Dokumentablagen. Ob deine Software dazugehört, prüfen wir im Erstgespräch.
Wie lange dauert es bis zum ersten Agenten?
Ein klar abgegrenzter Agent ist meist nach zwei bis sechs Wochen im Pilotbetrieb. Entscheidend sind die Schnittstellen und wie gut der heutige Ablauf beschrieben ist.
Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?
Dafür gibt es Freigabepunkte. Bei Aufgaben mit Außenwirkung schlägt der Agent vor, und ein Mensch entscheidet. Das Protokoll zeigt, wo etwas schiefgelaufen ist, damit wir die Regeln nachschärfen können.
Wie passt das zum AI Act?
Die meisten Agenten im Büroalltag fallen in keine Hochrisiko-Kategorie. Wer sie einsetzt, muss aber für ausreichende KI-Kompetenz im Team sorgen. Dabei hilft unser Workshop zur KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act.

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